| Offene Seminare 2012 |
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Vertiefungsmodule 2012Diese Module verstehen sich als Möglichkeit die bereits erworbenen Kompetenzen anhand spezieller Themen zu vertiefen. Um die Weiterbildung als Gesamtheit zu absolvieren, ist die Teilnahme an 4 Vertiefungsmodulen und 2 Modulen zur Praxisreflexion und Integration vorgesehen. Die offenen Seminare können auch einzeln gebucht werden! Von Albträumen, "Versagen" und überfordernden Ansprüchen zu inspirierenden Zielen und bewegenden Träumen und Visionen Freude mit Schifahren und hypnosystemischer Tag- und Nacht- Arbeit in Saalbach/Hinterglemm
Seminarzeiten: Mittwoch 17.00 - 20.45 Tagsüber besteht die Möglichkeit im wunderschönen Schigebiet von Saalbach/Hinterglemm genussvolle Stunden zu verbringen! Seminarinhalte: - Nutzung der Inszenierungskompetenz in Träumen und (alltäglichen) Visionen - Sehnsüchte in Symptomatiken - hypnosystemisch aufgegriffen und in "zauberhafte Kräfte" gewandelt - Niederlagen und Versagen als Quelle von Reinigung und sinnvoller Inspiration - Konstrukiver Umgang mit Überforderung, flehendlichen Ansprüchen und herzlich-schmerzlichen Abschieden - Zwei Spuren im Schnee: Von Vico Torriani bis zu Amy Whinehouse In diesem Seminar werden einige Konzepte und Methoden angeboten, die Beiträge aus der "unwillkürlichen Welt" von Träumen und Visionen systematisch zu nutzen, um mit Bedrängnissen, Engpässen und Widersprüchen möglichst motivierend umgehen zu können und dabei stimmige Visionen und Inspirationen für das "laufenden Leben" zu entwickeln. Die angebotenen Inhalten können in psychotherapeutischen Kontexten insbesondere bei somatopsychischen Symptomen, Suchtproblematiken, Burn-Out-dynamiken genutzt werden. Anwendungsmöglichkeiten im Bereich von Coaching und mentalem Training (Motivationsaufbau, Sinnorientierung) werden dargestellt, demonstriert und erprobt. Didaktische Mittel: Die Kunst der inszenierten Wirklichkeit - Hypno-systemische Brücke zwischen Therapie / Coaching & Film Arno Aschauer
'Wirklich ist, was wirkt’ sagt der Gestaltpsychologe Kurt Lewin. Ein Grundsatz der sich auf den erfolgreichen Film 1:1 übertragen lässt. Filmerzählungen im US-amerikanischen Mainstream, vor allem der 70er-90er Jahre, sind Erklärungsmodelle erfolgreich verlaufener Veränderungsprozesse. Sozusagen in filmische Metaphern umgesetzte Fallstudien lösungsorientierter Kurzzeittherapien. Durch die speziellen Gestaltungstechniken, die auf der Projektionsfläche im Kino den Eindruck eines unmittelbaren Erscheinens erwecken, wird eine starke Sogwirkung erzeugt. Ein Großteil des Publikums erlebt dabei unbewusst eine Tranceinduktion, eine vorübergehende Amnesie, ein Aussteigen aus der eigenen Lebenswirklichkeit in die der Filmerzählung. Um sich diese Gestaltungstechniken nutzbar zu machen, verfügen Filmschaffende über eine hoch gezüchtete Fähigkeit der Aufmerksamkeitsfokussierung. Möglich wird diese durch eine methodisch trainierte Sensibilisierung der Wahrnehmung der inneren und äußeren Lebenswelten. Ziel ist es, Struktur und Unmittelbarkeit gleichzeitig geschehen zu lassen. ‚Die Kunst der inszenierten Wirklichkeit’ im Sinne Meister Eckharts. Eine der wichtigsten Fähigkeiten dabei ist die kreative Verbindung von Intuition und Analyse. Eine Gabe, die auch bekannte Exponenten der Entwicklungsgeschichte der Psychotherapie auszeichnete - von Sigmund Freud über C.G. Jung bis Milton Erickson. Es liegt daher nahe diese beiden Welten - Film & Therapie - zueinander zu bringen. Die Brücke dazwischen ist im systemischen Denken und Handeln verwurzelt. Inhalt dieses Seminars ist es, die aktuellen Tools aus den Entwicklungsabteilungen diverser Filmproduktionen einer hypno- systemischen Betrachtungsweise zu unterziehen – sowohl intuitiv, als auch analytisch. In weiterer Folge übertragen wir die Ergebnisse anwenderorientiert auf Therapie- und Coachingpozesse. Didaktische Mittel Hypno-systemische Konzepte in der Psychoonkologie Krebsdiagnosen und -behandlungen beeinflussen den erkrankten Menschen ebenso wie die Menschen im Umfeld des Erkrankten. Diagnose und Behandlung induzieren Trancen und führen zu einer hohen Suggestibilität der Betroffenen. Dies erfordert eine reflektierte Kommunikation der BehandlerInnen und fundierte Kenntnisse über die suggestive Wirkung verbaler und nonverbaler Kommunikation. Hypno-systemische Interventionen können die Menschen des gesamten Systems wieder handlungsfähig machen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Insbesondere bietet die Hypnotherapie sehr gute Möglichkeiten, die Linderung von auftretenden Symptomen wie Übelkeit, Schmerzen, Angst zu erreichen. Im Seminar werden für verschiedene Situationen hypnotherapeutische und systemische Interventionen und Gesprächsstrategien vorgestellt und geübt. Insbesondere Techniken zur Symptomlinderung bei Übelkeit, Atemnot und Schmerzen, zur Operationsvorbereitung und zur Angstlinderung. Praxisreflexion, Integration und Supervision Paartherapie Persönliches Wachstum und Differenzierung Wissenschaftliche Grundlagen des Seminars: Ziele: Erkennen von impliziten Verträgen und Einübung in deren Revision Vom Trauma zum befreiten Leben - Hypno-systemische Traumatherapie Hypno-systemisch lässt sich das Erleben als "Tunnelvisions-Trance" beschreiben, bei der Amnesie im System für die eigenen Kompetenzen und eine extrem eingeengte Bewusstseinslage entsteht. Im Seminar wird vermittelt, wie man sogar die oft heftigen Eskalationsmuster während der "Problem-Trance" trotzdem gut für kooperatives Pacing nutzen und sogar solche kritischen Grenzerfahrungen utilisieren kann als Leitlinien für gesunde Entwicklungen. Dabei stellt sich den TherapeutInnen die Aufgabe, behutsame und dabei intensive Empathie für die Seite des Leids zu üben und dabei fast gleichzeitig wirksame Fokussierungen auf die hilfreichen Kompetenzmuster anzubieten Mein Körper und Ich - Freund oder Feind? Ideen zu sogenannten psychosomatischen Störungen Psychosomatische Störungen können theoretisch sehr unterschiedlich konzipiert werden. In diesem Seminar wird ein Kommunikations- bzw. Beziehungskonzept vorgestellt, das unmittelbar therapeutisch genutzt werden kann. Der metaphorische Bezugsrahmen „Ich“ und „mein Körper“ – systemtheoretisch betrachtet handelt es sich um die willkürlichen und unwillkürlichen Funktionssysteme innerhalb einer Person – wird als soziales System verstanden, in dem der Körper unbeachtet, unverstanden, unzufrieden ist und sich mittels psychosomatischer Symptome bei seinem „Besitzer“ beklagt, um Hilfe ruft, protestiert. Dieser jedoch versteht nicht, worum es geht, bringt ihn zum Arzt, gibt ihm ein Medikament, verhält sich ärgerlich, feindlich, rational. Die therapeutische Zielsetzung heißt: freundschaftliches Zusammenleben von Partnern mit gegensätzlichen Zielen und Werthaltungen. Inhalte: Darstellung konzeptueller Ansätze, Entstehungsdynamik verschiedener Typen psychosomatischer Störungen, Bezug zum Vegetativum, Metaphern in Beziehungssystemen, Umgang mit Imbalancen, praktische Übungen, therapeutische Geschichten und Fallbeispiele. Praxisreflexion, Integration und Supervision
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