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Offene Seminare 2012 PDF Drucken

Vertiefungsmodule 2012

Diese Module verstehen sich als Möglichkeit die bereits erworbenen Kompetenzen anhand spezieller Themen zu vertiefen.

Um die Weiterbildung als Gesamtheit zu absolvieren, ist die Teilnahme an 4 Vertiefungsmodulen und 2 Modulen zur Praxisreflexion und Integration vorgesehen.

Die offenen Seminare können auch einzeln gebucht werden!




Von Albträumen, "Versagen" und überfordernden Ansprüchen zu inspirierenden Zielen und bewegenden Träumen und Visionen

Freude mit Schifahren und hypnosystemischer Tag- und Nacht- Arbeit in Saalbach/Hinterglemm


Die Seminarzeiten beinhalten 16 UE Seminar und 8 UE Supervision
Reinhold Bartl
14. - 17. März 2012 EUR 250.-  exkl. Kosten für Supervision
Veranstaltungsort: Hotel Sonne Saalbach

Seminarzeiten:

Mittwoch 17.00 - 20.45
Donnerstag 16.00 - 22.00
Freitag 16.30 - 21.00
Samstag 09.00 - 13.00

Tagsüber besteht die Möglichkeit im wunderschönen Schigebiet von Saalbach/Hinterglemm genussvolle Stunden zu verbringen!

Seminarinhalte:

- Nutzung der Inszenierungskompetenz in Träumen und (alltäglichen) Visionen
- Sehnsüchte in Symptomatiken - hypnosystemisch aufgegriffen und in "zauberhafte Kräfte" gewandelt
- Niederlagen und Versagen als Quelle von Reinigung und sinnvoller Inspiration
- Konstrukiver Umgang mit Überforderung, flehendlichen Ansprüchen und herzlich-schmerzlichen Abschieden
- Zwei Spuren im Schnee: Von Vico Torriani bis zu Amy Whinehouse

In diesem Seminar werden einige Konzepte und Methoden angeboten, die Beiträge aus der "unwillkürlichen Welt" von Träumen und Visionen systematisch zu nutzen, um mit Bedrängnissen, Engpässen und Widersprüchen möglichst motivierend umgehen zu können und dabei stimmige Visionen und Inspirationen für das "laufenden Leben" zu entwickeln.

Die angebotenen Inhalten können in psychotherapeutischen Kontexten insbesondere bei somatopsychischen Symptomen, Suchtproblematiken, Burn-Out-dynamiken genutzt werden. Anwendungsmöglichkeiten im Bereich von Coaching und mentalem Training (Motivationsaufbau, Sinnorientierung) werden dargestellt, demonstriert und erprobt.

Didaktische Mittel:
Input zu Theorie und Konzepten, praxisnahe Beispiele, Darstellungen und Erfahrungsberichte
Zugänge zur Thematik anhand von eigenen Beispielen der TeilnehmerInnen in Übungs- und Demonstrationsform






Die Kunst der inszenierten Wirklichkeit - Hypno-systemische Brücke zwischen Therapie / Coaching & Film

Arno Aschauer
24 - 25. Februar 2012  EUR 250.-
***Achtung - geänderter Veranstaltungsort!***
HYPNO-SYNSTITUT;
1050 Wiedner Hauptstraße 90 / 9   

'Wirklich ist, was wirkt’ sagt der Gestaltpsychologe Kurt Lewin.  Ein Grundsatz der sich auf den erfolgreichen Film 1:1 übertragen lässt. Filmerzählungen im US-amerikanischen Mainstream, vor allem der 70er-90er Jahre, sind Erklärungsmodelle erfolgreich verlaufener Veränderungsprozesse. Sozusagen in  filmische Metaphern umgesetzte Fallstudien lösungsorientierter Kurzzeittherapien. Durch die speziellen Gestaltungstechniken, die auf der Projektionsfläche im Kino den Eindruck eines unmittelbaren Erscheinens erwecken, wird eine  starke Sogwirkung erzeugt. Ein Großteil des Publikums erlebt dabei unbewusst eine Tranceinduktion, eine vorübergehende Amnesie, ein Aussteigen aus der eigenen Lebenswirklichkeit in die der Filmerzählung. Um sich diese Gestaltungstechniken nutzbar zu machen, verfügen Filmschaffende über eine hoch gezüchtete Fähigkeit der Aufmerksamkeitsfokussierung. Möglich wird diese durch eine methodisch trainierte Sensibilisierung der Wahrnehmung der inneren und äußeren Lebenswelten. Ziel ist es, Struktur und Unmittelbarkeit gleichzeitig geschehen zu lassen. ‚Die Kunst der inszenierten Wirklichkeit’ im Sinne Meister Eckharts. Eine der wichtigsten Fähigkeiten dabei ist die kreative Verbindung von Intuition und Analyse. Eine Gabe, die auch bekannte Exponenten der Entwicklungsgeschichte der Psychotherapie auszeichnete -  von Sigmund Freud über C.G. Jung bis Milton Erickson. Es liegt daher nahe diese beiden Welten - Film & Therapie - zueinander zu bringen. Die Brücke dazwischen ist im systemischen Denken und Handeln verwurzelt.

Inhalt dieses Seminars ist es, die aktuellen Tools aus den Entwicklungsabteilungen diverser Filmproduktionen einer hypno- systemischen Betrachtungsweise zu unterziehen – sowohl intuitiv, als auch analytisch. In weiterer Folge übertragen wir die Ergebnisse anwenderorientiert auf Therapie- und Coachingpozesse.

Didaktische Mittel
Speziell adaptierte Wahrnehmungsübungen  aus dem Stoffentwicklungsbereich. Hypno-systemische Analyse ausgesuchter Filmbeispiele. Szenische Gruppenübungen zum Thema Raum / Zeit / Energie und dessen filmische Auflösung. Drehbuchauszüge und Diagramme.






Hypno-systemische Konzepte in der Psychoonkologie
Elvira Muffler
27. - 28. April 2012  EUR 250.-
Veranstaltungsort: TZG 1180; Gentzgasse 135/25

Krebsdiagnosen und -behandlungen beeinflussen den erkrankten Menschen ebenso wie die Menschen im Umfeld des Erkrankten. Diagnose und Behandlung induzieren Trancen und führen zu einer hohen Suggestibilität der Betroffenen. Dies erfordert eine reflektierte Kommunikation der BehandlerInnen und fundierte Kenntnisse über die suggestive Wirkung verbaler und nonverbaler Kommunikation. Hypno-systemische Interventionen können die Menschen des gesamten Systems wieder handlungsfähig machen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Insbesondere bietet die Hypnotherapie sehr gute Möglichkeiten, die Linderung von auftretenden Symptomen wie Übelkeit, Schmerzen, Angst zu erreichen.
Dafür kann man das psychotherapeutische Setting mit Einzel-, Paar- oder Familienterminen ebenso einsetzen, wie Beratungsgespräche oder informelle Gespräche, die sich im Behandlungsablauf ergeben. Die vorgestellten Konzepte sind deshalb für das Setting in der Psychotherapie ebenso geeignet wie für das ärztliche oder psychosoziale Beratungsgespräche in der Onkologie.

Im Seminar werden für verschiedene Situationen hypnotherapeutische und systemische Interventionen und Gesprächsstrategien vorgestellt und geübt. Insbesondere Techniken zur Symptomlinderung bei Übelkeit, Atemnot und Schmerzen, zur Operationsvorbereitung und zur Angstlinderung.
Dissoziative Techniken, Imaginationsübungen, Reframings und Metaphernarbeit werden als Mittel zur Ressourcenaktivierung und psychischen Stabilisierung eingesetzt. Dies geschieht an Beispielen aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen und hat damit neben den anwendungsbezogenen Inhalten auch supervisorische Aspekt





Praxisreflexion, Integration und Supervision
Martina Gross
01. - 02. Juni 2012  EUR 250.-
Veranstaltungsort: TZG 1180; Gentzgasse 135/25





Paartherapie
Dirk Revenstorf
06. - 07. Juli 2012   EUR 250.-
Veranstaltungsort: TZG 1180; Gentzgasse 135/25

Persönliches Wachstum und Differenzierung
In dem Streben nach Glück als legitimer Anspruch an Lebensqualität wird eine gelungene Liebesbeziehung als ein erstrebenswerter Weg neben anderen wie "Flow", Erfolg und Ruhm angesehen.
In den individualistischen Gesellschaften gehen die patriarchal bedingte Rollenpolarisierung von Mann und Frau ebenso wie die Ansprüche auf die persönliche Autonomie ein. Andererseits kann eine glückliche Beziehung nicht auf eine Entwicklungsperspektive verzichten.
Es wird dargestellt, wie die Partner häufig eine gewisse Passung in Form eines impliziten Beziehungsvertrages aufweisen, der entweder dazu missbraucht werden kann, die individuellen Charakterstrukturen zu schützen und damit die erlernte Abwehr zu verfestigen; dabei kommt es dann zu wiederholten Konflikten nach ähnlichem Muster, die als misslungener Versuch der Differenzierung verstanden werden können und zur Entfremdung und letztlich zur Trennung führen. Oder diese Passung kann dazu genützt werden, die liegen gebliebenen Entwicklungsaufgaben der beiden Individuen wieder aufzunehmen. In diesem Fall kommt es zu einer Differenzierung in der Beziehung bzw. einer bezogenen Individuation.
Es wird beschrieben, wie Paartherapie dazu helfen kann und welchen Möglichkeiten Hypnose dabei bietet.

Wissenschaftliche Grundlagen des Seminars:
In dem Seminar werden Beziehungskonflikte und ihre Rolle bei der Verschärfung individueller psychischer Probleme auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklungspsychologie, der gegengeschlechtlichen Attraktionsforschung und der Persönlichkeitsstörungen dargestellt. Dabei wird auf Ergebnisse der Verhaltenstherapie und der Tiefenpsychologie sowie auf Erkenntnisse aus Verfahren der Familientherapie und der Hypnose zurückgegriffen.
Die SeminarteilnehmerInnen werden an Beispielen aus der Praxis und in Rollenspielen in die relevanten Interventionstechniken eingeübt und außerdem über Forschungsergebnisse unterrichtet, die einem Umfang von etwa 40% einnehmen.
Die herangezogene Literatur bezieht sich auf den neuesten Stand der oben genannten Forschungsgebiete, sowohl was die empirischen Ergebnisse wie auch die theoretischen Entwicklungen betrifft.

Ziele: Erkennen von impliziten Verträgen und Einübung in deren Revision
Methoden: Theorie, Demonstration, Kleingruppen-Übungen





Vom Trauma zum befreiten Leben - Hypno-systemische Traumatherapie
Gunther Schmidt
21. - 22. September 2012   EUR 250.-
Veranstaltungsort: TZG 1180; Simonygasse 10 - 12
Seminarzeiten: Freitag 17.00 - ca. 21.30 und Samstag 09.00 - ca. 17.00

Hypno-systemisch lässt sich das Erleben als "Tunnelvisions-Trance" beschreiben, bei der Amnesie im System für die eigenen Kompetenzen und eine extrem eingeengte Bewusstseinslage entsteht. Im Seminar wird vermittelt, wie man sogar die oft heftigen Eskalationsmuster während der "Problem-Trance" trotzdem gut für kooperatives Pacing nutzen und sogar solche kritischen Grenzerfahrungen utilisieren kann als Leitlinien für gesunde Entwicklungen. Dabei stellt sich den TherapeutInnen die Aufgabe, behutsame und dabei intensive Empathie für die Seite des Leids zu üben und dabei fast gleichzeitig wirksame Fokussierungen auf die hilfreichen Kompetenzmuster anzubieten





Mein Körper und Ich - Freund oder Feind?  Ideen zu sogenannten psychosomatischen Störungen
Hanne Seemann
12. - 13. Oktober 2012   EUR 250.-
Veranstaltungsort: TZG 1180; Gentzgasse 135/25

Psychosomatische Störungen können theoretisch sehr unterschiedlich konzipiert werden. In diesem Seminar wird ein Kommunikations- bzw. Beziehungskonzept vorgestellt, das unmittelbar therapeutisch genutzt werden kann. Der metaphorische Bezugsrahmen „Ich“ und „mein Körper“ – systemtheoretisch betrachtet handelt es sich um die willkürlichen und unwillkürlichen Funktionssysteme innerhalb einer Person – wird als soziales System verstanden, in dem der Körper unbeachtet, unverstanden, unzufrieden ist und sich mittels psychosomatischer Symptome bei seinem „Besitzer“ beklagt, um Hilfe ruft, protestiert. Dieser jedoch versteht nicht, worum es geht, bringt ihn zum Arzt, gibt ihm ein Medikament, verhält sich ärgerlich, feindlich, rational. Die therapeutische Zielsetzung heißt: freundschaftliches Zusammenleben von Partnern mit gegensätzlichen Zielen und Werthaltungen.

Inhalte: Darstellung konzeptueller Ansätze, Entstehungsdynamik verschiedener Typen psychosomatischer Störungen, Bezug zum Vegetativum, Metaphern in Beziehungssystemen, Umgang mit Imbalancen, praktische Übungen, therapeutische Geschichten und Fallbeispiele.





Praxisreflexion, Integration und Supervision 
Martina Gross
30. November - 01. Dezember 2012   EUR 250.-
Veranstaltungsort: TZG 1180; Gentzgasse 135/25





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