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Mein Werdegang

Mein Interesse an der Psychotherapie entwickelte sich schon in meinen Jugendjahren.

Vor allem das Buch "Dibs - die wunderbare Entfaltung eines menschlichen Wesens" von Virginia M. Axline weckte mein Interesse an der Arbeit mit Kindern und ließ mich auch meinen Entschluss fassen, dies zu meinem Beruf zu machen.

Ich begann mein Psychologiestudium in Wien und spezialisierte mich im zweiten Abschnitt auf Kinder- und Jugendpsychologie.

Der Hintergrund der therapeutischen Arbeit von Virginia Axline war der der Personzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers. Die ersten Jahre meiner psychotherapeutischen Grundausbildung absolvierte ich daher bei der APG (Arbeitsgemeinschaft Personzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision).

Das Welt- und Menschenbild meiner AusbilderInnen gefielen mir sehr gut. Es wurde mir jedoch zunehmend klar, dass auch der Kontext, in dem Menschen leben, einen enormen Einfluss ausübt und ich die Auseinandersetzung damit noch mehr einfließen lassen wollte, als dies in der APG unterrichtet wurde.

Damit wurde mein Interesse an der Psychotherapie im Erwachsenenbereich geweckt!

Systemische Psychotherapie

So begann ich meine fachspezifische Ausbildung an der LSF (Lehranstalt für Systemische Familientherapie).

Die systemischen Prämissen passten gut zu meinen bis dahin entwickelten Bildern von der Welt, dem Leben, den Menschen, Krankheiten und Heilungen. Dieser Ansatz sieht den Menschen immer im Zusammenhang mit den Kontexten, in welchen er lebt und sich bewegt. D. h. zum einen seiner Familie, aber auch größere Systeme wie Schule, Freundeskreis, Arbeitsstelle und auch die Gesellschaft.

Probleme, Symptome oder auch der Umgang in schwierigen Lebenssituationen haben oftmals z. B. eine system- bzw. beziehungserhaltende Bedeutung und können nur im Zusammenhang mit dem Kontext verstanden werden, in dem sie auftreten. Unbewusste, jedoch gelebte Loyalitäten scheinen Lösungen zu erschweren, die in ihrer Logik längst erkannt wurden.

Systemische FamilientherapeutInnen sehen sich nicht als ExpertInnen an, die den KlientInnen die Lösung ihrer Probleme anbieten, sondern als WegbegleiterInnen auf der Suche nach den ureigenen Wünschen und Lösungen, die sowohl Bedürfnisse nach Bindung und Zugehörigkeit als auch nach Autonomie und Unabhängigkeit berücksichtigen.

Erst dann sind aus meiner Sicht lebbare Lösungen möglich, die alle Anteile der Persönlichkeit der KlientInnen wertschätzen und daher auch längerfristig zu Veränderungen führen können.


Modere Hypnotherapie

Einige Jahre nach dem Abschluss meiner systemischen Ausbildung wurde meine Aufmerksamkeit durch einen Freund und Kollegen auf die Hypnotherapie gelenkt. Meine intensive Beschäftigung mit der Hypnotherapie Milton H. Ericksons begann im Jahr 2003.

Ich lernte auf einem Kongress der ÖAS (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien) am Semmering Gunther Schmidt kennen und buchte daraufhin mein erstes Seminar im Milton Erickson Institut Heidelberg.


Hypno-systemische Konzepte

Bei Gunther Schmidt konnte ich die Integration hypnotherapeutischer und systemischer Konzepte erleben und erlernen. Für meine therapeutische Arbeit, aber auch für meine persönliche Entwicklung stellen diese Integrationsmöglichkeiten eine große Bereicherung dar.


Berufliche Eckpfeiler:


Lehrtätigkeit: