Was wir erleben, wird in unserem „unbewussten inneren Erlebnisraum“ unbewusst und unwillkürlich spezifisch präzise platziert (z.B. emotionale, körperliche, gedankliche Prozesse, innere Dialoge, gesetzte Ziele und Phänomene der wahrgenommenen Außenwelt).
Unser Erleben wird dann massiv davon mitbestimmt, wie und wo in diesem „inneren Erlebnisraum“ die erlebten Phänomene platziert sind und wie jemand dann mit ihnen unbewusst und unwillkürlich interagiert. Nur als Beispiel: wir sagen „ich habe etwas vor…“, oder „diese Schwierigkeit liegt hinter mir…“, oder „lass das doch mal links liegen…“, „das ist mir zu hoch…“ usw.
Diese erlebte Wirkung von Phänomenen, die in rasend schnellen zirkulären Wechselwirkungsprozessen mit allen Sinnen abläuft, ist ganz unabhängig vom Inhalt der erlebten Phänomene. Dies gilt auch z.B. für den Inhalt erlebter belastender, eventuell traumatischer Vergangenheits-Episoden. Kann man die innerlich-räumliche Beziehung und ihre „innere Platzierung“ verändern, verändert dies schnell auch ihre bisherige Wirkung, selbst wenn man sich z.B. mit bisher belastenden Inhalten des Erlebten gar nicht beschäftigt (was für viele Menschen sehr wohltuend und befreiend wirkt.
Die Komplexität dieser Prozesse ist mit sprachlichen, bewussten kognitiven Prozessen allein nicht zu erfassen und kann auf diesem Weg auch nicht optimal genutzt werden.
Werden solche Prozesse, z.B. durch Skulptur-/ “Aufstellungs“- Arbeit im mehrdimensionalen Raum mit Nutzung der Ausdrucksmöglichkeiten des ganzen Körpers dargestellt, ermöglicht dies schon viele Chancen, besser zu verstehen, wie selbst schwierigste Leidenserfahrungen in unbewusster Selbstorganisation ungewollt gestaltet wurden und wie sie für eine Transformation in hilfreiche Erfahrungen genutzt werden können.
Allerdings können Skulptur-/ „Aufstellungs-Arbeit“ die rasend schnelle Komplexität der synchron ablaufenden Prozesse (innerliche und interaktionelle) meist nicht adäquat abbilden, da sie nur diachron arbeiten können (Prozesse werden nur sequenziell und somit relativ statisch hintereinander darstellbar).
In hypnosystemischen, dynamischen Systemchoreografien können sowohl bisher sehr leidvolle Problem- und Symptom-Prozesse mit schützender Distanz klar verstehbar, würdigend und vor allem willentlich steuerbar gemacht werden und in zieldienliche Lösungsprozesse transformiert werden.
Dafür werden die Beziehungsprozesse systematisch in synchroner Bewegung (quasi choreographisch) ausgedrückt. Indem dabei alle relevanten Sinneskanäle genutzt werden, können so mit dem ganzen Körper und seiner intuitiven Weisheit (somatische Marker) die bisher „schlummernden“ inneren Lösungs-Kompetenzen optimal genutzt und stimmige, kraftvolle Lösungen entwickelt werden, die weit über das Sprachliche hinaus wirken. Gleichzeitig können diese Entwicklungen dann auch ganzkörperlich verankert und so in unterschiedlichsten Alltagskontexten besser abrufbar werden. So wird schnell und nachhaltig wirksam ermöglicht, diese Komplexität bewusst erlebbar und die vielfältigen Informationen dabei lösungsförderlich nutzbar zu machen.
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